Geschichte

’40er/’50er - Jahre,die ersten Schritte.

Alles beginnt mit der Herstellung und dem Verkauf von Butter und Käse.

Der Zweite Weltkrieg ist seit kurzem vorbei und Angelo Ferruccio Rovagnati beschließt, Bedarfsgüter herzustellen. Unterstützt wird er von seinem Sohn Paolo, der sein Studium abbricht, um sich mit Leib und Seele der Tätigkeit des Vaters zu verschreiben.

’60er - Jahre,der Kochschinken.

Es ist die Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, und Paolo überzeugt seinen Vater, Wurstwaren herzustellen.

Er ist sicher, dass durch die Erforschung und Erprobung neuer Produktionsmethoden hohe Qualität auch beim Kochschinken erreicht werden kann. Kochschinken wurde damals als ein minderwertiges Produkt wahrgenommen.

Der Gründer

Paolo Rovagnati war Gründer, Antriebskraft und Schöpfer des Unternehmens.

Er veranlasste ständige Verbesserungen an Produkten, Prozessen und Anlagen, wobei er häufig selbst neue Maschinen, Methoden und Lösungen erfand.
Seine Innovationen im Marketing, in der Produktion und bei Prozessen haben Rovagnati zu einem wichtigen Unternehmen auf nationaler Ebene gemacht, das seine Wurzeln als Unternehmen der Brianza stets beibehalten hat.

’70er - Jahre,ein landesweites Unternehmen.

Paolo Rovagnati übernimmt 1968 die Unternehmensleitung und die Ergebnisse lassen nicht lange auf sich warten.

Dank seiner fundierten Kenntnisse der verschiedenen Landesregionen, die er in jahrelangem direktem Kontakt mit den Kunden sammeln konnte, nimmt das Unternehmen landesweite Ausmaße an.

’80er - Jahre,die Sgrassatella.

Rovagnati wächst weiter: Das Unternehmen produziert gut 20 verschiedene Arten an Kochschinken.

Es ist an der Zeit, die Produktion zu erweitern, moderne Anlagen zu errichten und neue Wurstspezialitäten einzuführen. So entsteht die „Sgrassatella“, ein magerer und schmackhafter Bauchspeck; für die damalige Zeit eine Revolution.

1985,der Gran Biscotto.

Der Name erlangt Bedeutung.

Zu dieser Zeit entwickelt Paolo Rovagnati das Feuerzeichen auf der Schwarte des Gran Biscotto, dem Topprodukt. Nun besteht kein Zweifel mehr: auch ohne Verpackung ist der Gran Biscotto auf den ersten Blick von anderen Kochschinken zu unterscheiden.
 

’90er - Jahre,Mortadella und geschnittene SB-Ware.

Der Vertrieb in zusätzlichen Regionen nimmt eine neue Richtung an: Mortadella wird Teil des Rovagnati-Angebots.

Eine Möglichkeit wird gefunden, die Qualität und den Geschmack der Produkte länger haltbar zu machen. Es entsteht die Produktlinie der unter Schutzatmosphäre verpackten SB-Ware in Schalen.

1991, das Rad der Veränderung.

Rovagnati beschließt, die Fernsehsendung „La Ruota della Fortuna“ (Glücksrad) auf Canale 5, moderiert von Mike Bongiorno, zu sponsern.

Es stellt sich ein unmittelbarer Werbeerfolg ein. Das bereits landesweit bekannte Unternehmen wächst weiter.

’2000er - Jahre,Technologie und Innovation.

Mittlerweile sind modernste Technologien in der Produktion von Rovagnati Standard.

Es wird eine Anlage in Villasanta gebaut, die vollautomatisch die Spedition der Produkte abwickelt. In Arcore wird ein Werk für die Entwicklung innovativer Produkte errichtet: „Le Panatine“ und „Snello Gusto & Benessere“.

Heute, Tradition und Weitsicht.

Rovagnati exportiert in zahlreiche europäische und außereuropäische Länder wie z.B. Frankreich, Belgien, Deutschland, Canada und die USA.

Der Internationalisierungsprozess und die Wachstumsstrategie der Marke werden zudem durch Akquisitionen untermauert, wie z.B. die Übernahme der historischen Marke Berkel, ein weltweit bekannter Hersteller von Aufschnittmaschinen.

Fondazione Paolo Rovagnati

Die Stiftung „Fondazione Paolo Rovagnati“ ist eine Non-Profit-Organisation, die ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt. Sie ist in der wissenschaftlichen Forschung von besonderem gesellschaftlichen Interesse, in der sozialen und gesundheitlichen Fürsorge und im Bereich der Wohltätigkeit aktiv.
Die Stiftung steht mit öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie italienischen und ausländischen Institutionen und Organisationen in Kontakt, die ähnliche Zwecke verfolgen wie sie selbst.